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Die verborgenen Lehren Christi

Wer war Jesus Christus wirklich, und was war seine Botschaft? Sah er sich als einziger Erlöser einer von Erbsünde und Schuld belasteten Menschheit, für die es außerhalb des gläubigen Gehorsams gegenüber der von ihm gegründeten Kirche nur ewige Verdammnis gibt – oder war sein Evangelium der Liebe doch umfassender, vor allem aber befreiender und zu sich Selbst ermächtigend gemeint?

Dieses Seminar wurde mir durch die Begegnung mit dem Buch "The Gnostic Bibles" von Elaine Pagels, der ersten zusammenfassenden Darstellung der sogenannten Nag Hammadi-Schriften zum Auftrag. Diese apokryphen ("verborgenen"), von der im Aufbau begriffenen Amtskirche bereits seit dem 2. Jhdt. als ketzerisch verurteilten und schließlichen verbotenen Evangelien und Lehrbriefe sind inhaltlich vollkommen kongruent mit den Lehren der Sufis, der Kabbalah und vieler anderer mystischer Schulen. Sie zeigen Christus als einen meisterlichen Freund und Wegweiser zu der Einen Wahrheit, der von uns nicht blinden Glauben an Kirchendogmen fordert, sondern uns zur inneren Erkenntnis unserer eigenen Göttlichkeit – dem Christus in uns Selbst, unserer eigenen spirituellen Authorität – führen will. Dieses Wochenende möchte den Rahmen für eine innere Begegnung mit der Essenz dieses herrlichen Wesens schaffen und ist fürAngehörige jeder und auch keiner Religion gedacht.

Der "Stoff" für den inneren Prozess dieses Workshops:

• Ausgewählte Stellen aus den Nag Hammadi-Schriften zu Themen wie Kreuzigung, Auferstehung, Gott Vater UND Mutter, die Beziehung zwischen Gottesbild und Kirchenmacht sowie ein Denkansatz, in dem Mystik und Kirche einander ergänzen können.

• Das Vater Unser als verschlüsselter Schöpfungscode (dieses Wissen danke ich Arnold Keyserling)

• Die Heilige Messe als innerer Aufstiegsprozess zum Gottesbewusstsein (hier müssen wir Missverständliches und Wahrheit besonders sorgfältig auseinanderklauben; entscheidende Hinweise danke ich dem Sufi-Meister Pir Vilayat Inayat Khan, mit dem ich als Sänger 10 Sommer lang Bachs h-moll-Messe proben durfte).

Vom Kopf-Wissen zur Herzenserfahrung wird dies alles durch Kontemplationen und Meditationen aus unterschiedlichen spirtuellen Traditionen und nicht zuletzt durch inspirierende Musik, die uns die hohen Bewusstseinsebenen, die wir erforschen werden, leichter zugänglich macht. So wollen wir dem so nahe wie möglich kommen, was "Kommunion" wirklich bedeutet.

 

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